Dann die Wand (noch) "atmen"?
Hierzu muss zu allererst einmal festgestellt werden, dass eine "Atmung"
der Wand mit keinem Baustoff erreicht wird.
Durch die Außenwand gelangen nur max. 2% bis 3% des Anteils der
Luftfeuchtigkeit an die Außenluft, was zu vernachlässigen ist.
Die Feuchtigkeitsregulierung eines Wohnraumes erfolgt in erster Linie
durch Raumlüftung. Lüftung über das Öffnen der Fenster oder über
kontrollierte Wohnraumentlüftungsanlagen.
Oftmals stellen die Bewohner von renovierten Gebäuden, die mit einer
Außendämmung versehen wurden, Probleme mit der Luftfeuchtigkeit fest.
Diese werden meist mit der nachträglich aufgebrachten Außendämmung
begründet. Im gleichen oder im vorherigen Arbeitsablauf wurden die alten,
undichten, also mit einer Zwangsentlüftung versehenen Fenster, durch
neue dichte (den Anforderungen entsprechend) Fenster ausgetauscht.
GERADE DURCH DIESE NEUEN, DICHTEN FENSTER IST EINE ANPASSUNG UNSERES
LÜFTUNGSVERHALTENS NOTWENDIG.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Feuchtigkeit, die durch das
Mauerwerk hindurch zur Außendämmung gelangt, durch das Wärmedämm-
Verbundsystem an die Außenluft abgeführt wird (AUCH BEI STYROPOR DÄMMUNG).
Die Wand ist also diffusionsoffen und kann "atmen".
Beim Wandaufbau muss darauf geachtet werden dampfdiffusionsfähige Stoffe
einzusetzen. Styropore mit einer Zulassung für WDVS weisen einen vergleichbaren
Wasserdampfdiffusionswiderstand wie Holz auf!
Also ob Sie 14cm Holz oder ca. 14cm WDVS-Styropor an der Wand haben, ist
für das sogenannte "ATMEN" der Wand gleich gut.
Informationen durch die Forma Hausbau GmbH




